Schwangerschaftsbeschwerden und deren Behandlung
Uebelkeit und Erbrechen
betroffen ist ungefähr ein Drittel der Schwangeren. Klingt meist am Ende des vierten Monates ab. Kann oft gemildert werden durch kleine, leichte, dafür häufigere Mahlzeiten.
Uebermässiger Speichelfluss
kann in den ersten Monaten auftreten und bis zur Geburt andauern. Harmlos, lässt sich allenfalls mit Medikamenten behandeln.
Magenbrennen
betroffen ist ungefähr die Hälfte der Schwangeren. Tritt oft in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft auf. Harmlos, kann durch Vermeiden von Alkohol, Kaffee, kohlensäurehaltigen Getränken, starken Gewürzen, fetten Saucen und Tabak gemildert werden.
Verstopfung
betroffen ungefähr die Hälfte der Schwangeren. Kann durch ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung und erhöhte Zufuhr von Flüssigkeit gemildert werden.
Krampfadern
betroffen ungefähr die Hälfte der Schwangeren. Können neu auftreten oder sich verschlimmern, verursachen auch "schwere" Beine. Abhilfe durch viel Bewegung, kalt duschen, Beine hochlagern, Kompressionsstrümpfe und allenfalls Medikamente.
Hämorrhoiden
durch Verstopfung (die behandelt werden sollte) verschlimmert. Verursachen schmerzhaften Stuhlgang, Jucken, Brennen, Blutung. Behandlung durch gute lokale Hygiene (Sitzbäder), allenfalls lokal angewendete Medikamente
Rückenschmerzen
v.a. in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft. Gelindert durch Bettruhe, Kreuz entlasten, Schwimmen, Physiotherapie.
Schwangerschaftsstreifen
betroffen ungefähr die Hälfte der Schwangeren ab Mitte Schwangerschaft. Zur Zeit noch keine wirkungsvolle Behandlung. Farbe und Ausprägung vermindern sich nach der Schwangerschaft
Wadenkrämpfe
häufig und v.a. nachts. Behandlung mit genügender Magnesium-Versorgung.
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